Altiparmak vor Heimdebüt ?

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Nach zwei ernüchternden Niederlagen trifft der 1.FC Magdeburg am heutigen Dienstag auf den VfL Osnabrück (Anstoß 18:30). Trainer Jens Härtel kann weiterhin nur auf ein ersatzgeschwächtes Team zurückgreifen. Für das Duell mit den Niedersachsen in der MDCC-Arena wurden bisher 14.500 Karten verkauft.

Personelle Sorgen reissen nicht ab

Dass der Deutsche Fußballbund am gestrigen Montag Nils Butzen nach seinem Platzverweis für zwei Spiele sperrte, war für die Magdeburger nur die Fortsetzung der aktuellen Odyssee. Neben Lukas Novy (Patellasehnen-OP), den Routiniers Christopher Handke (Bauchmuskelriss) und Felix Schiller (Achillessehnenriss), muss nun auch der 22-jährige Butzen unfreiwillig pausieren. Der Defensivmann wusste sich am vergangenen Freitag gegen den Stuttgarter Angreifer Erich Berko nur mit einer Notbremse zu helfen. Der Kader des FCM ist nun sichtlich ausgedünnt. Gerade im Defensivverbund beginnen sich die Probleme anzuhäufen. Auch Marius Sowislo und Lars Fuchs drohen wegen Trainingsrückstands weiterhin auszufallen. Besonders bitter sind diese Ausfälle für das Team, da am Freitag bereits der VfR Ahlen in Magdeburg gastiert und für den FCM zwei englische Wochen am Stück anstehen.

Für Butzen wird aller Wahrscheinlichkeit nach Neuzugang Burak Altiparmak zu seinem Debüt kommen. Ihm hatte Jens Härtel bereits in der vergangenen Woche gute Trainingsleistungen bescheinigt. Zudem ist er mit dem Spielsystem des Trainers vertraut. In der Saison 2013/2014 spielte er beim Berliner AK schon einmal unter Härtel. Ryan Malone scheint hingegen keine Alternative zu sein. Die Abwehrreihe stellen nun wohl Niemeyer, Hainault, Puttkammer und Altiparmak.

Der Gegner: Von Erfolgserlebnissen beflügelt

Die Gäste aus Osnabrück sind ebenfalls von einer Verletzungsmisere geplagt. Auch ihnen fehlen einige erfahrene Kräfte. Beispielsweise Torwart Frank Lehmann oder der zweitligaerfahrene Simon Tüting, der vor vier Jahren noch zum Kader der Magdeburger gehörte. Derzeit befinden sich die Osnabrücker auf Platz 13, sind punktgleich mit dem 1.FCM,  haben jedoch ein Spiel mehr absolviert als die Elbestädter. Sie werden derzeit von Erfolgserlebnissen beflügelt, während sich beim FCM die erste kleine Krise andeutet. Am letzten Wochenende gelang den Niedersachsen ein souveräner 4:0 Sieg über Wehen Wiesbaden.

Nicht viel spricht für einen Erfolg der Magdeburger. Die Heimbilanz der Sachsen-Anhalter ist jedoch beachtlich. Alle Heimspiele der aktuellen Saison gewann der FCM. Die MDCC-Arena verspricht auch an diesem Spieltag eine eindrucksvolle Kulisse. Rund 14.500 Karten wurden für das heutige Topduell abgesetzt.

elbsport.com / Thomas Regniet

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