„Am Ende hat die Effektivität gesiegt“- Die Stimmen zum Spiel

Veröffentlicht in: 1 FC Magdeburg | 0

Der 1.FC Magdeburg gewinnt sein Heimspiel gegen Preußen Münster mit 3:0 und klettert vorübergehend auf den fünften Tabellenplatz der 3.Liga. Mit dem Dosenöffner des Spiels beendet Christian Beck seine Torflaute.Auch Lars Fuchs trifft in seinem Startelfcomback. Elbsport.com hat die Stimmen der Beteiligten eingefangen:

FCM-Trainer Jens Härtel: „Die Geschichte hätte anders laufen können. Tore verändern den Charakter eines Spiels. Mit dem Tor kam die Sicherheit, wir haben im richtigen Moment zugeschlagen.“

Zu der Frage, ob man bei drei Punkten auf den Relegationsplatz nach oben guckt: „Nach den Ergebnissen heute habe ich nach unten geguckt, es sind noch 8 Punkte auf die Abstiegsränge.“

 

FCM-Geschäftsführer Mario Kallnik: „Von der Stimmung her war das heute das beste, was wir in den letzten 25 Jahren erlebt haben.“

 

FCM-Kapitän Marius Sowislo: „Ich habe mich über mein Tor gefreut, aber ich denke ich muss da nicht einen emotionalen Ausbruch haben, gegenüber meinem alten Arbeitgeber. Wir hatten am Anfang unsere Schwierigkeiten, aber wir wussten auch, dass Münster eine starke Mannschaft ist, die gute Qualität nach vorne hat. Das Spiel hat wieder gezeigt, dass wir als Mannschaft Berge versetzen können. Am Ende hat die Effektivität gesiegt. Die Chancen, die wir hatten, haben wir sehr gut ausgenutzt. Man wird ja auch getragen von den Fans, was die da wieder zaubern ist der Wahnsinn. Wenn man dann mal Pause hat, dann schaut man auch mal hoch, dafür hat der liebe Gott uns Augen gegeben, aber man konzentriert sich schon auf das Spiel. Am Ende hat die Effektivität gesiegt.“

 

Torschütze Lars Fuchs: „Ich habe ehrlicherweise bei meinem Tor ein bisschen den Überblick verloren, ich kam immer nur knapp vor meinen Gegenspielern an den Ball und dann macht man so ein Tor mal. Dass das dann noch mit einem Fuß ist, den ich eigentlich wirklich nicht zum Fußballspielen habe, sondern nur zum Stehen, ist das natürlich umso schöner. Es war echt schwierig auf dem Platz, es war echt tief, das war schon anstrengend auf dem Platz zu spielen. Mit einem Fuß, der wahrscheinlich erst in der Winterpause richtig auskuriert ist, ist es dann natürlich noch schwerer. Zu Hause ist alles ein bisschen einfacher, wenn man gegen Dynamo spielt, dann muss auch etwas tiefer stehen. Wir haben heute ein bisschen offensiver gespielt und dann ist ja auch klar, dass man vorne ein paar mehr Anspielstationen hat als sonst.“

 

Torschütze Christian Beck: „Die ersten zehn Minuten hat Münster sehr, sehr gut das Spiel gemacht. Nach der Umstellung lief es bei uns dann besser, ich habe dann das Tor gemacht und wir konnten aus der Abwehr heraus das Spiel machen. Lars‘ Tor hat mich sehr gefreut für ihn persönlich und zu dem Zeitpunkt vor der Pause war das nochmal ein Nackenschlag für Münster. Es ist ja kein Geheimnis, dass, wenn ‚Fuchser‘ spielt, ich mich sehr wohl fühle. Ich denke, das hat heute auch wieder sehr, sehr gut funktioniert.“

Zu der Frage, ob es ihn beschäftigt hat, als bei ihm von einer Durststrecke die Rede war: „Eigentlich nicht. Solange der Trainer das positiv sieht und weiß, was ich auf dem Platz leiste, beschäftigt mich das nicht.“

 

Preußen-Trainer Ralf Loose: „Wir haben stark angefangen und dann Torjäger Beck einmal aus den Augen gelassen. Insgesamt haben wir heute nicht die Leistung aus den letzten Spielen abgerufen.“

 

Immer aktuell

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert