David Kinsombi – Franz’ erster Coup?

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Es wird wohl ein kurzes Intermezzo für David Kinsombi in Magdeburg. Der Neuzugang aus Frankfurt wird nur in der Rückrunde in Magdeburg spielen. Am 27.Januar noch nach Karlsruhe verkauft, muss sich Kinsombi am nächsten Tag auf Magdeburg einstellen. Zur kommenden Saison soll er dann für die Süddeutschen spielen. In Magdeburg kann er zeigen, warum Maik Franz für ihn ein gutes Wort eingelegt hat. 

Ein neuer junger Wilder für den 1.FC Magdeburg: David Kinsombi, geboren am 12.Dezember 1995 in Rüdesheim, wird die Bördestädter auf Leihbasis bis zum Ende der Saison verstärken. Der deutsch-kongolesische Innenverteidiger kommt vom KSC. Dort hat Kinsombi einen Vertrag bis 2018 unterschrieben. Zuerst soll er sich aber weiter entwickeln und zwar auf Geheiß von Maik Franz, der ihn noch von Eintracht Frankfurt kennt, beim FCM in Liga 3.

Trotz seiner “nur” 20 Jahre hat ehemalige Kapitän der Mainzer A-Jugend schon Bundesliga-Erfahrung auf dem Kerbholz. 4 Spiele in der höchsten deutschen Spielklasse für Eintracht Frankfurt und eine große Zukunft in der Innenverteidigung – das sind Attribute, die auf den Deutsch-Kongolesen passen. Allerdings war der Kader der Eintracht hinten zu breit für den Jungstar. An Spielern wie Marco Russ, Carlos Zambrano und David Abraham kam er nicht vorbei. Er bat um eine Veränderung und die Frankfurter willigten ein.

Ein Abgang mit positiven Erinnerungen

In der Main-Metropole hat man nur gute Erinnerungen an David Kinsombi. Trainer Armin Veh sagte zum Wechsel: “David hat sich hier immer anständig und vorbildlich verhalten, deshalb haben wir seinem Wunsch nach einem Vereinswechsel entsprochen”. Obwohl er seinen Wechsel selbst forcierte, kann auch der Verteidiger nur Positives über seinen alten Verein sagen: “Ich habe hier meine ersten Bundesliga-Erfahrungen sammeln können, hatte immer eine gute Truppe um mich herum und konnte unter den Eintracht-Trainern sehr viel lernen und mitnehmen. Nun ist es für mich an der Zeit, den nächsten Schritt zu machen, mehr Spielpraxis zu sammeln und meine Entwicklung voran zu treiben,“ ließ der 20-Jährige seine Zeit Revue passieren.

Die Frage bleibt, ob sich ein Platz für den Youngster im Team findet oder der FCM ein Abstellgleis für den Verteidiger ist. Eine Option ist der Jung-spund mit den gelb-orangen Schuhen allemal, da die Magdeburger weiterhin mit Verletzungspech kämpfen müssen.

elbsport.com / Johannes Sill

Fotos: instagram – davidkinsombi

Johannes Sill

Schreibt am liebsten Nachschüsse, trifft diese zeitweise auch auf dem Platz; hat die Liebe zum SSV Ulm noch nicht aufgegeben; vergibt gerne einfache Großchancen und macht dafür die schwierigen Dinger; "am Ende geht es nur um Klicks"; kämpft im echten Leben weiterhin um einen Profi-Vertrag als "Flügelflitzer"; ehemaliger Spieler der Orlando Pirates
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