Die Vereinsikone tritt ab

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Mit Mitte 20 kam Bartosz Jurecki nach Magdeburg und wurde in seinen neun Saisons beim SCM zu einem Stammteil der Mannschaft und zum Liebling des Publikums. Nun, mit Mitte 30, kehrt er zu seinem Heimatverein in Polen zurück. Als Dank für seine langjährigen Einsatz bekommt er einen Platz in der SCM-Ruhmeshalle.

Magdeburg – Am Freitag (20 Uhr) tritt Bartosz Jurecki in der Getec-Arena gegen die Rhein Neckar Löwen sein letztes Spiel für den SC Magdeburg an. Nach neun emotionalen Jahren als Kreisspieler beim Magdeburger Verein, hat der Pole sich dazu entschieden, wieder in seine alte Heimat zurückzukehren. Nachdem sein Vertrag vom SCM nicht verlängert wurde, unterschrieb der 36-Jährige bei seinem ehemaligen Team Chrobry Glogow. Die Entscheidung fiel der Magdeburger Vereinsführung sehr schwer, doch aufgrund von notwendigen perspektivischen Veränderungen gingen sie den schmerzhaften Schritt.

Schon seine erste Saison beim SCM konnte Jurecki erfolgreich mit dem Triumph beim EHF-Pokal beenden und gewann im selben Jahr mit Polen noch die Silbermedaille der Weltmeisterschaft in Deutschland. Beeindruckend sind vor allem seine bislang 731 Tore in 262 Spielen, mit denen er viel zum Erfolg der Mannschaft über die letzten Jahre hinweg beigetragen hat.

Aufnahme in die Ruhmeshalle

Als Dankeschön für seinen treuen Einsatz beim SCM hat die Handball Magdeburg GmbH entschieden, den Kreisläufer in die „Hall of Fame“ aufzunehmen. Das Trikot mit der Nummer 31 wird also einen Platz in der Ruhmeshalle neben anderen 13 bekannten Akteuren, wie Stefan Kretzschmar, Steffen Stiebler oder Ingolf Wiegert finden.

Auch wenn der 36-Jährige die Entscheidung mit Wehmut hingenommen hat, freut er sich auf seine neue alte Heimat. Während er vom polnischen Erstligisten schon sehnsüchtig erwartet wird, wird er dem Magdeburger Team, sowie dem Publikum, als große Spielerpersönlichkeit fehlen.

elbsport.com / Anna Lorenz / Johanna Gill

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