Die Wunschelf von Johannes Sill

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In regelmäßigen Abständen stellen elbsport-Redakteure ihre FCM-Wunschelf auf. In welchem System sollen die Schützlinge von Jens Härtel spielen – und wer darf ran? Als vierter Redakteur stellt Johannes Sill seine Formation vor. Seiner Meinung nach muss mehr Sicherheit her und er gibt einem Neuzugang eine zentrale Rolle. 

Das System: In der dritten Liga geht es für den FCM erstmal um eine stabile Verteidigung. Teams in Liga 3 sind qualitativ besser und die Angriffe des FCM müssen aus einer sicheren Defensive kommen. Deswegen macht die Umstellung auf ein 5-4-1 durchaus Sinn. Das legendäre Spiel im DFB-Pokal gegen Bayer Leverkusen spielte der FCM ebenfalls aus dieser taktischen Formation. Die Neuzugänge sind qualitativ gleich, wenn nicht sogar besser als die Spieler, die beim Krimi gegen den Bundesligisten auf dem Feld standen.

Gegen den Ball spielt das 5-4-1 mit viel Sicherheit im Zentrum. Da wird es für Gegner schwer Kombinationsspiel aufzubauen und das Spiel im Mittelfeld zu beherrschen. In der Offensive können die Mittelfeldspieler verschieben und je nach Situation zum 5-2-3 rochieren. Neue Liga, neues System – so heißt die Devise.

Tor: Im Tor sollte Jens Härtel auf Matthias Tischer vertrauen, da er in den entscheidenden Situationen der letzten Saison mehr als souverän reagiert hat. In den Aufstiegsspielen gegen Offenbach blieb er fehlerlos. Wieso sollte man nicht auf das positive Momentum von Tischer vertrauen? Zwar ist Glinker ebenfalls ein Torwart mit Niveau, aber Fußball ist ein Spiel bei dem es um Form und Selbstvertrauen geht. Aktuell hat Tischer da die Nase vorn und gehört deshalb zwischen die Pfosten.

Abwehr: Die Drei in der Mitte sind Schiller, Bankert und Puttkammer. Wie gegen Leverkusen im DFB-Pokal können sie Stabilität garantieren. Auf den Außenverteidigerplätzen ist Kreativität und Vertrauen gefragt. Lukás Novy erscheint prädestiniert für die Rolle des Rechtsverteidigers im 5-4-1 System. Auch auf der anderen Seite muss ein Neuzugang ran. Glaubt man an das Talent des US-Boys Ryan Malone so kann er überall eingesetzt werden. Über die Außen könnte er auch sein offensives Talent mehr auf den Platz bringen als in der Mitte der Abwehr.

Mittelfeld: Der Kapitän ist ohne Frage gesetzt. Sowislo ist der Pfeiler im Spiel des FCM. Er wird links von Marcel Schlosser unterstützt. Schlosser kann qualitativ sowohl nach Hinten als auch nach Vorne Akzente setzten. Das schnelle Umschalten des 5-4-1 auf 5-2-3 in der Offensive ist mit Schlossers Qualitäten kein Problem. Auf der rechten Seite können sich zwei Neuzugänge beweisen. Jan Löhmannsröben darf zusammen mit Sowislo die Mitte bespielen. Er muss hier seine Stärke zeigen und hat eine zentrale Rolle im Spielaufbau. Wenn er seinen Job gut macht, könnte er schlagartig zum Führungsspieler werden. Über die rechte Außenbahn kann Ahmed Waseem Razeek nach vorne stürmen. Mit seiner eher offensiven Spielweise kann er den Sturm bedienen oder selbst gefährlich in Richtung Tor agieren.

Sturm: Ein Platz im System wäre noch zu besetzten. Hier muss im Grunde nicht argumentiert werden: Christian Beck, die Tormaschine ist gesetzt im Sturm. Jens Härtel kann ihn als einzige Spitze vorne „alleine“ lassen. Er kann sich Chancen selbst erarbeiten und ist nicht auf einen Sturmpartner, der Bälle verteilt, angewiesen. Mit seiner Kopfballstärke kann Beck auch tief ins Zentrum rücken und sich von Flanken aus dem Halbfeld bedienen lassen.

elbsport.com  /Johannes Sill

Aufstellung erstellt mit footballuser.com

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