Eine denkwürdige Spielzeit – Die Hinrunde des FCM

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Mit dem Landespokalfinale in der letzten Woche ist die FCM-Saison vorüber. Es war eine denkwürdige Spielzeit, in der der Aufsteiger in der 3. Liga oben mitspielte und sich am Ende mit dem vierten Platz und damit der Qualifikation für den DFB-Pokal belohnte. Elbsport.com blickt in zwei Teilen auf die FCM-Spielzeit 15/16 zurück.

Sommerpause: Der 1. FC Magdeburg geht mit den Neuzugängen Ryan Mallone (Springfield College), Manuel Farrona Pulido, Jan Löhmannsröben (beide Wacker Nordhausen), Ahmed Waseem Razeek (Union Berlin II), Lukas Novy (BFC Dynamo) und Michel Niemeyer (RB Leipzig) in die neue Saison. Im August kommen noch André Hainault (VfR Aalen) und Burak Altiparmak (Osmanlıspor FK) hinzu.

Juli: Im Eröffnungsspiel der 3. Liga dreht der FCM einen 0:1-Rückstand und schlägt Rot-Weiß Erfurt durch ein sehenswertes Tor von Lars Fuchs in der 89. Minute mit 2:1. EIne Woche später verspielt die Härtel-Elf am Bruchweg einen 0:2-Vorsprung und teilt sich mit der Reserve des FSV Mainz die Punkte.

August: Mit einem 4:1 beim Kreveser SV ziehen die Blau-Weißen in die zweite Runde des Landespokals ein. Im Derby gegen den HFC gerät der Aufsteiger in der 1. Minute in Rückstand spielt ab der 16. Minute in Unterzahl. Trotzdem dreht der FCM durch einen Doppelpack von Torjäger Christian Beck die Partie und gewinnt mit 2:1. Nach einem 1:1 in Bremen und dem dritten Heimsieg in Folge in einem Ostduell (2:0 gegen Chemnitz) haben die Magdeburger bei Fortuna Köln mit einem 1:2 die erste Niederlage der Saison zu verbuchen.

September: Nach einer Niederlage bei den Stuttgarter Kickers, gibt es im Nachholspiel gegen Osnabrück einen überzeugenden 3:0-Sieg samt Seitfallziehertor von Beck zu bestaunen. Mit einem 1:2 gegen den VfR Aalen folgt die erste Heimniederlage der Saison, bevor ein Freistoßtor von Altiparmak einen Punkt in Rostock einbringt. Schiedsrichter Sven Jablonski unterbricht das Spiel wegen starker Rauchentwicklung für 20 Minuten. Drei Tage darauf teilt man sich an der Elbe die Punkte mit Energie Cottbus (2:2). Neben dem Platz gibt der Verein bekannt, dass er die Ausgliederung der Profiabteilung plant – sehr zur Verärgerung der aktiven Fanszene. Außerdem überschreitet der Verein die Marke von 3000 Mitgliedern.

Oktober: Nach einem torlosen Remis in Kiel zieht der Europapokalsieger von 1974 mit 3:0 beim MSV Börde souverän in die nächste Runde des Landespokals ein. Es folgen ein 2:2 im Freundschaftsspiel gegen Borussia Dortmund und ein erneutes 0:0 in Aue. Im ersten Ligaheimspiel nach vier Wochen sorgt ein spätes Kopfballtor des US-Amerikaners Ryan Mallone für einen 1:0-Erfolg gegen Wehen-Wiesbaden. Ende des Monats steht dann der Elbklassiker bei Dynamo Dresden an, welches der Tabellenführer aus Sachsen knapp mit 3:2 für sich entscheiden kann.

Bei der Choreo zu 50 Jahren FCM erinnert Block U an den Europapokalsieg 1974
Bei der Choreo zu 50 Jahren FCM erinnert Block U an den Europapokalsieg 1974

November: Gegen Preußen Münster, damals noch um den Aufstieg mitspielend, gelingt den Blau-Weißen ein famoser 3:0-Sieg, bei dem die Anhängerschaft in der zweiten Halbzeit selbst für Magdeburger Verhältnisse ihr Team frenetisch feiert. Es folgen ein 8:0 im Landespokalachtelfinale in Piesteritz und eine unglückliche 0:1-Niederlage beim Zweiten aus Großaspach. Im letzten Spiel des Monats verspielen die Mannen von Jens Härtel eine 2:0-Führung bei der Zweitauswahl des VfB Stuttgart und muss sich deshalb gegen den Tabellenletzten mit einem Punkt begnügen. Abseits des Rasens wird Peter Fechner als Präsident des Vereins bestätigt und die Profimannschaft von Sportjournalisten zur Mannschaft des Jahres in Sachsen-Anhalt gewählt.

Dezember: Nach einem ernüchternden 1:1 in Würzburg, bei dem ein Gegentor in der 89. Minute erneut zwei Punkte kostet, belegt der dreimalige DDR-Meister nach Ende der Hinrunde den siebten Rang. Zum Rückrundenauftakt an einem Montagabend kann der FCM mit einem 2:0 in Erfurt schließlich den ersten Auswärtssieg der Saison feiern. Im Heimspiel gegen die Zweitvertretung des FSV Mainz 05 zelebriert das ausverkaufte Stadion den 50. Geburtstag des 1. FC Magdeburg, welcher drei Tage darauf ansteht. Bei dem 3:1-Sieg gegen die Nullfünfer gibt es eine Choreografie über alle Tribünen, die die Erfolge der Vereinsgeschichte herausstellt. Zwischen den Feiertagen wird mit Sebastian Ernst zudem der erste Neuzugang der Winterpause bekannt gegeben.

Teil Zwei folgt in Kürze…

elbsport.com/Martin Leckelt

Fotos: Oliver Wiebe

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  1. MattM

    Gegen die Mainzer gab es im Dezember aber einen 3:1 HeimSIEG 😉

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