FSV Barleben vor hoher Hürde

Eingetragen bei: FSV Barleben | 0

Barleben slider

Am morgigen Samstag tritt der FSV Barleben bei der Reserve von Energie Cottbus an. Die Formkurven der beiden Kontrahenten sehen dabei höchst unterschiedlich aus. Während Barleben aus den letzten vier Partien nur einen Punkt holen konnte, sind die Lausitzer mit fünf Siegen aus den letzten fünf Spielen seit Ende September ungeschlagen. 

Dementsprechend ist die Favoritenrolle am Sonnabend klar vergeben. Gerade in der Offensive sind die Gastgeber brandgefährlich. Die 31 erzielten Treffer stellen in der NOFV Oberliga-Süd den Bestwert dar. Unter anderem wurde der Regionalligaabsteiger aus Plauen an der Lipezker Straße mit 7:0 abgefertigt. Damit dürfte für Florian Stränsch oder Alexis Lenhardt im Barleber Gehäuse ein ereignisreicher Arbeitstag anstehen. Besonders Energie-Angreifer Andy Heber kann eine herausragende Quote vorweisen: Der 26-Jährige kam in dieser Oberligaspielzeit sieben Mal zum Einsatz und konnte dabei genau so häufig einnetzen. Auch die Nummer Zehn Erik Zerna hat seine Torgefährlichkeit in dieser Spielzeit bereits unter Beweis gestellt. In elf Partien kam er zu sechs Erfolgserlebnissen.

Barleben beitrag
Müssen in Cottbus eins drauflegen: die Barleber Angreifer Christopher Kalkutschke (links) und Denny Piele.

Anfällig zeigten sich die Brandenburger dafür bisher in der Defensive. 22 Gegentore sind sogar eines mehr, als der um neun Tabellenplätze schlechter positionierte Gast von der Börde. Generell haben die “Amateure” des einstigen Bundesligisten – zwar in der Liga auf dem vierten Platz – eine der schlechtesten Verteidigungen der Oberliga. Allerdings sollte man dabei nicht außen vor lassen, dass acht der 22 kassierten Treffer in den beiden Niederlagen gegen die zwei Topteams der Liga – Lokomotive Leipzig und Bischofswerdaer SV – zustande kamen. So könnte auch die zuletzt nicht unbedingt treffsichere Offensive des FSV (drei der letzten vier Partien torlos) wieder Akzente setzen und gemeinsam mit einer disziplinierten Defensivarbeit dafür sorgen, dass es nicht unmöglich ist drei Punkte nach Sachsen-Anhalt zu holen. Gerade in Anbetracht der Tatsache, dass es nach Cottbus gegen Bischofswerda und nur zwei Spieltage später gegen Lok geht, wäre etwas Zählbares wichtig, um den Abstand auf den vollkommen sicheren Platz elf nicht zu groß werden zu lassen.

Es dürfte also alles andere als ein leichtes Unterfangen sein, am Wochenende drei Zähler zu ergattern. Wenn das Team von Mario Middendorf aber eine gute Tagesform in die Schale wirft, im Abschluss besser ist als zuletzt und noch das nötige Quäntchen Glück dabei ist, dann ist es sicher nicht unmögich zu punkten. Gerade die Defensive der Rot-Schwarzen steht vor einem Leistungstest.

elbsport.com / Martin Leckelt

Foto: Philipp Schöner

Immer aktuell

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.