Kuriosum: Spiel wegen Schiedsrichterverletzung abgebrochen

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Das Auswärtsspiel der Floorball Tigers in Landsberg bei den Black Lions wurde aufgrund einer Schiedsrichterverletzung im zweiten Drittel abgebrochen. Zu dem Zeitpunkt des Abbruchs lagen die Magdeburger mit 2:4 hinten.

Das Spiel begann mit einer dominierenden Magdeburger Mannschaft. In den ersten zehn Minuten waren die Elbestädter die klar bessere Mannschaft, konnten aber lediglich ein Tor aus ihren zahlreichen Chancen erzielen. In den darauffolgenden Spielminuten häuften sich die Fehler und Unkonzentriertheiten im Magdeburger Spiel, wodurch die Black Lions ihre Chancen nutzen konnten und so mit 3:1 in Führung gingen. In einem Überzahlspiel konnten die Floorball Tigers zwar den Anschluss erzielen, allerdings währte die Freude nicht lange. Landsberg trat konsequent auf und nutzte einen erneuten Fehler der Ottostädter zum 2:4 Treffer

Im zweiten Drittel waren dann 18 Sekunden gespielt, als ein Angriff der Magdeburger und der folgende Abschluss zu der Schiedsrichterverletzung führte. Der Schiedsrichter bekam aus kurzer Entfernung einen Schuss ins Auge und musste aufgrund dieser Verletzung ins Krankenhaus gebracht werden. Die Partie war lange unterbrochen und beide Mannschaften wussten nicht, wie es weiter gehen soll. Solche Situationen gibt es – zum Glück – nicht oft im deutschen Floorball. Als dann eine Lösung aufkam, waren mittlerweile fast 45 Minuten vergangen. Beide Mannschaften waren komplett aus dem Spielfluss und hätten sich neu erwärmen müssen, sodass die Mannschaft der Floorball Tigers sich entschloss einem Abbruch zuzustimmen. Die Mannschaft der Black Lions, sowie der verbliebene Schiedsrichter waren damit einverstanden und somit wurde das Spiel beim Stand von 2:4 und 18 gespielten Sekunden im zweiten Drittel abgebrochen.

Kapitän Benjamin Ehrhardt zum Spiel: „Im ersten Drittel waren wir die bessere Mannschaft, haben uns aber durch unnötige Fehler selber um den Lohn gebracht. Dann kam die Verletzung vom Schiedsrichter und wir haben uns für den Abbruch entschieden, weil wir durch die Pause komplett aus dem Spielfluss gekommen sind und uns die Verletzung des Schiedsrichters nahe ging.“

Wie mit dem Spiel verfahren wird, wird in den kommenden Wochen entschieden. Dabei ist sowohl die Fortführung beim Stand von 2:4 als auch ein kompletter Neubeginn möglich.

elbsport.com / Christian Hoffmann

Foto: Thomas Löwe

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