Leistungshoch endet in Gummersbach

Veröffentlicht in: SC Magdeburg | 0

IMG_7524Nach einigen starken Auftritten folgt beim SC Magdeburg in Gummersbach wieder die Ernüchterung. Bei der 25:30 Niederlage stimmt in keinem Mannschaftsteil die Leistung. Trainer Sveinsson findet deutliche Worte.

Die Euphorie nach dem souveränen Sieg über Lemgo hielt nicht lange beim SCM. Das Team präsentiert sich ganz schwach in Gummersbach und verliert verdient. Die Wurfquote von gerade einmal etwas mehr als 50% ist nur eins von vielen Problemen im Spiel der Elbestädter. Neuzugang Zelenovic kann nicht an seine auffällige Leistung vom Wochenende anknüpfen.

Eine ausgeglichene Anfangsphase wurde auf Seite der Gastgeber vom Mann des Spiels, Julius Kuhn geprägt, der am Ende mit neun Treffern und vier Assists entschied. Er traf schon in den ersten zehn Minuten fünf Mal. Durch diesen furiosen Start lief der SCM früh einem Rückstand hinterher, der bis fünf Minuten vor der Halbzeit immer zwischen zwei und drei Treffern Abstand variierte. Dann nahm Heimcoach Emir Kustagic beim Stand von 13:11 seine erste Auszeit und die zeigte Wirkung: bis zur Halbzeit legte sein Team eine 3:0 Serie hin und ging mit einer komfortablen 16:11 Führung in die Pause.

Ladehemmungen in der Offensive

Zu Beginn der zweiten Hälfte konnte sich der SCM wieder auf drei Treffer herankämpfen, geringer als drei Treffer wurde der Abstand jedoch nicht mehr. Endgültig entschieden wurde die Partie dadurch, dass den Magdeburgern kein einziger Treffer zwischen der 41. und 52. Spielminute gelang. Grund dafür war vor allem der überragende Nationalkeeper Carsten Lichtlein, der am Ende fast 40% der Würfe auf seinen Kasten parierte. Die erfolgreichsten Werfer der Magdeburger waren Robert Weber und Yeves Grafenhorst mit gerade einmal vier Toren.

Trainer Geir Sveinsson kommentierte die Leistung seiner Mannschaft nach dem Spiel folgendermaßen: „Das war ein verdienter Sieg des VfL und eine ganz, ganz schlechte Leistung von uns. Ich habe meine Mannschaft nicht erkannt. Wir waren nicht da. Schwach in der Deckung, schwach im Tor, und vorne haben wir viel zu viele Chancen ausgelassen. Mehr kann und möchte ich zu dieser Leistung nicht sagen.“

Nun gilt es, die Niederlage schnell zu verarbeiten, um am Samstag im EHF-Cup gegen Csurgoi wieder eine ansprechendere Leistung abzuliefern. Hoffnung macht, dass die Leistungen in der heimischen GETEC-Arena schon in der gesamten Saison stärker sind als auswärts.

elbsport.com / Alexander Klarner

Foto: Ole Kliem / Nothing else. but Handball

 

Immer aktuell

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.