Magdeburg in Wetzlar in der Pflicht

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Mit dem Sieg gegen den HSV im Rücken tritt der SC Magdeburg am Freitag in der RITTAL-Arena Wetzlar an. Die Statistik könnte besser sein, dennoch spricht einiges für die Magdeburger. 

Magdeburg/Wetzlar – Fünf Tage nach dem so wichtige Erfolg gegen Hamburg will der SC Magdeburg gegen die HSG Wetzlar nachlegen. Die Mittelhessen stehen mit neun Punkten in der Tabelle derzeit mit einem Punkt vor dem SCM und haben in dieser Saison zu Hause erst einmal verloren. Nach dem enttäuschenden Pokal-Aus gegen Zweitligist Coburg zu Beginn der Saison zog man in der eigenen Arena lediglich gegen die Füchse Berlin den Kürzeren und konnte dafür bereits gegen das Topteam aus Flensburg und Hannover Siege einfahren. Ein Sieg würde also nicht nur bedeuten, in der Tabelle am Gegner vorbeizuziehen, sondern den SCM nach dem enttäuschenden Saisonstart auch in der Liga wieder voll zu „rehabilitieren“.

Doch einfach wird die Aufgabe wie bereits angedeutet keinesfalls. Mit 9:5 Punkten hat die HSG den besten Saisonstart ihrer Vereinsgeschichte in der Bundesliga hingelegt und Angst vor den Magdeburgern ist keineswegs vorhanden. Coach Kai Wandschneider sagte vor der Partie, dass man zu Hause gegen jeden Gegner eine Chance hätte. Geschäftsführer Björn Seipp fügte noch an, dass der Druck beim SCM liegt und man sicher nicht unterschätzt werde. Und es wäre nicht das erste Mal, dass Magdeburg gegen den vermeintlich schwächeren Gegner stolpert: von den letzten sechs Auswärtsspielen in der RITTAL-Arena Wetzlar gingen fünf verloren. In der vergangenen Saison gelang zumindest ein 31:31 Unentschieden.

Gegenüber der Vereinsseite des SC Magdeburg erklärt Robert Weber, was zuletzt gut war und wie man gegen Wetzlar besteht: „Mit einer starken Abwehr und Torhüter kommen wir zu unseren Kontern. Dario war gegen Hamburg sensationell. Wichtig für uns, wir halten das Niveau. Auch im Angriff hatten wir gegen den HSV weniger Fehlwürfe und Fehler. So müssen wir es wieder hinbekommen.“

Krankenlager unverändert

Sveinsson kann wie auch zuletzt auf alle Spieler außer Yves Grafenhorst und Andreas Rojewski zurückgreifen, deren Verletzungen noch eine Weile andauern werden. Zuletzt standen noch Fragezeichen hinter Kapitän Fabian van Olphen und Michael Haaß, doch beide sind nach einer Erkältung wieder fit. Auf Seiten von Wetzlar sind noch der Einsatz von Abwehrchef Evars Klesniks (Rückenprobleme) und Spielmacher Filip Mirkulovski (Leistenprobleme) fraglich. Sollte einer der beiden ausfallen, wäre es ein harter Schlag für die Gastgeber.

Um den eigenen Ansprüchen zu genügen, muss der SCM definitiv wieder punkten und möglichst gewinnen. Dann steht man nach acht Spieltagen zumindest auf einem Europa-Cup Platz und kann die Ausgangssituation so für die zweite Hälfte der Hinrunde akzeptabel gestalten.
Anwurf in Wetzlar ist am Freitag Abend um 19:45 Uhr unter der Leitung von den Unparteiischen Christoph Immel und Ronald Klein.

elbsport.com / Alexander Klarner

 

 

 

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