Magdeburg zurück im internationalen Geschäft

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sliderNach mehr als zweieinhalb Jahren kehrt der SC Magdeburg auf die europäische Handballbühne zurück. Im Hinspiel gegen den ungarischen Vertreter aus Csurgoi wollen die Magdeburger den Grundstein für das Erreichen der Gruppenphase in der Runde der letzten 16 legen.

Exakt 938 Tage sind seit dem letzten Auftritt des SC Magdeburg im EHF-Cup vergangen. Eine 20:27 Niederlage in Mannheim besiegelte trotz eines Sieges im Hinspiel das Ausscheiden im Viertelfinale gegen die Löwen. Dieses Mal wollen die Elbestädter mehr. Als die European Handball Federation vor der Saison plötzlich bekannt gab, dass der SCM nicht wie zunächst angekündigt in der Champions League spielen werde, sondern im EHF-Cup, war das Team natürlich enttäuscht. Kapitän Fabian van Olphen sagte aber auch, dass man nun um einen Titel mehr mitspiele. Die Mannschaft hat also durchaus Ambitionen, um den Titel mitzuspielen.

Beide Teams mit Ausrutschern in der Liga

Erste Hürde auf diesem Weg wird der Csurgoi KK sein, der bereits den polnischen Vertreter Pogon Szczecin ausgeschaltet hat. Viel ist über die erst kürzlich international in Erscheinung getretene Mannschaft nicht bekannt, das Team gibt sich dennoch selbstbewusst. Auch Steffen Stiebler sagte kurz vor der Partie: „Unser Ziel ist das Erreichen der Gruppenphase“. Obwohl die Magdeburger ihre Generalprobe in Gummersbach gründlich in den Sand gesetzt haben, besteht dennoch kein großer Grund zur Sorge. Auch der Gegner patzte in der Liga und verlor sein Heimspiel gegen Budapest, eine Mannschaft aus der unteren Tabellenhälfte. Außerdem zeigte der SCM zuhause über die ganze Saison solide Leistungen. Eine solche muss auch morgen geschaffen werden für das Rückspiel in einer Woche in Ungarn.

Für die Partie werden Trainer Geir Sveinsson mit Ausnahme von Andreas Rojewski alle Spieler zur Verfügung stehen. Auch der zuletzt angeschlagene Michael Damgaard ist wieder mit von der Partie. Anwurf in der GETEC-Arena ist am Samstag um 17 Uhr.

elbsport.com / Alexander Klarner

Foto: Ole Kliem

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