Ohne drei Leistungsträger nach Berlin

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Die Handballbundesliga geht auf die Zielgerade zu. Der SC Magdeburg steht punktgleich mit dem Dauerrivalen aus Flensburg. Bei noch drei ausstehenden Partien könnte der Kampf um den dritten Platz nicht spannender sein. Gerade jetzt, beim Auswärtsspiel der Magdeburger gegen die Füchse in Berlin am Sonntag um 16:45 Uhr, fehlt den Gästen mit Marko Bezjak ein Leistungsträger. 

Magdeburg – Der Schock sitzt tief beim SC Magdeburg. Yves Grafenhorst, Andreas Rojewski und jetzt Marko Bezjak – so liest sich die Verletztenliste des Bundesliga-Vierten. Mit dem Gastspiel in Berlin haben die Handballer des SCM die nächste Herausforderung vor der Brust. Dass die beiden Teams sich auf Augenhöhe begegnen ist bekannt. Ein Blick in den Kader und auf die letzten beiden Aufeinandertreffen zeigt dies.

Am 16. Spieltag behielt der SCM mit 30:26 nur knapp die Oberhand. Beim Spiel im Dezember waren beide Teams zur Halbzeit noch gleich auf (15:15). Im zweiten Spielabschnitt war es dann die Magdeburger Wurfquote (62,5%), die den Berlinern die Niederlage einbrachte. Bester Torschütze in der Hinrundenpartie war auf Magdeburger Seite Rechtsaußen Robert Weber mit 7 Treffern.

Top-Youngster auf beiden Seiten

Auch im Pokalhalbfinale trafen beide Teams in einer hitzigen Partie aufeinander. Mit nur einem Treffer behielten die Bördestädter die Oberhand. Dario Quenstedt hielt in der letzten Sekunde des Spiels den Wurfversuch von Fabian Wiede und der SCM zog ins Finale ein.

Weitere Gemeinsamkeiten der Mannschaften finden sich in den Aufstellungen. Beide Teams haben einen langjährigen Leistungsträger und Fanliebling, der nach der Saison seine Schuhe nicht mehr für den jeweiligen Verein schnürt. Aufseiten der Berliner verabschiedet sich Iker Romero Fernandez nach Saisonende. Die Magdeburger werden ihrerseits Bartosz Jurecki auf Wiedersehen wünschen.

Die Zukunft beider Teams in Sachen Kaderplanung sieht dennoch rosig aus. Mit Paul Drux haben die Füchse eine Nachwuchshoffnung im linken Rückraum. Der 1,92 Meter Hüne etabliert sich in dieser Saison als kommender Leistungsträger des Teams. Demgegenüber steht Matthias „Matze“ Musche. Der in Magdeburg geborene Linksaußen gehört zu den bester seiner Zunft. Die Zukunft scheint gesichert, aber für die Magdeburger geht es im Hier-und-Jetzt um die Champions-League-Qualifikation.

elbsport.com / Johannes Sill

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