Puttkammer: „Das war kein Elfmeter!“

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Der 1. FC Magdeburg muss sich gegen den SV Werder Bremen II in letzter Minute doch noch mit einem 1:1 begnügen.Den Führungstreffer durch Tarek Chahed in der 46. Minute egalisierte Werder-Kapitän Rafael Kazior in der 88. Minute durch einen Elfmeter-Nachschuss. Schiedsrichter Michael Weiner hatte ein Handspiel von Steffen Puttkammer im Strafraum gepfiffen. Die Stimmen zum Spiel.

Jens Härtel: „ Unser Spiel war sehr gut. Es ist dann natürlich sehr ärgerlich, dass wir mit einem 0:0 in die Pause gehen. Zum Glück haben wir uns danach mit dem Führungstreffer belohnt. Von Werder Bremen habe ich in dem Spiel keine klaren Torchancen gesehen, obwohl sie dann in den letzten 15 Minuten natürlich solche strittigen Situationen erzwungen haben. Das 1:1 ist sehr ärgerlich. Man muss sehr mutig sein, um den Elfmeter zu pfeifen – gerade von der Position aus, von der der Schiedsrichter stand. Insgesamt haben wir mehr für das Spiel gemacht. Jetzt wollen wir uns nicht allzu lange über das Ergebnis aufregen. Unser Fokus gilt dem nächsten Spiel gegen den Chemnitzer FC, der nach seiner Niederlage heute auch etwas gut zu machen hat.“

über Nico Hammann: „Ich hätte Nico gerne einige Minuten Spielzeit gegönnt, aber als Trainer muss ich schauen, welche Einwechslung bei dem Spielverlauf Sinn ergibt.“

über das Verhältnis Beck – Ernst: „ Ich habe die negative Reaktion von Christian auch registriert und glaube nicht, dass Sebastian den Ball noch quer legen kann. Dennoch muss Sebastian auch unsere Spielphilosophie noch weiter verinnerlichen und anstatt den Ball in den Fuß zu legen, eher den gestarteten Spieler in die Tiefe schicken. Trotzdem hat Sebastian auch die Torgefahr, wodurch wir auch nicht mehr so sehr von Christian abhängig sind. Ich denke, dass sich die beiden noch finden werden und wir noch Freude an beiden haben werden.“

Steffen Puttkammer: „Also meiner Meinung nach war das kein Elfmeter. Klar, ich hatte die Hand schon gehoben, aber der Ball flog auf meinen Rücken. So ist das natürlich sehr ärgerlich, die Enttäuschung ist riesig. Letztendlich muss man sagen: wir hätten noch ein Tor mehr machen müssen.“

Tarek Chahed: „Die Niederlage ist wirklich sehr ärgerlich: dann trifft man mal, und dann bekommt man in der Schlussphase den Ausgleich. Ich denke, genügend Chancen waren da, da hätte man die eine oder andere noch machen müssen. Mit dem Elfmeter war es natürlich auch unglücklich: Jan hält den Ball, aber Rafael Kazior hatte natürlich einfach einen zu großen Vorsprung- da konnte keiner mehr den Nachschuss verhindern.

SVW-Trainer Alexander Nouri: „Wir haben in dieser Woche versucht, uns auf alles vorzubereiten, aber auf die Atmosphäre hier im Stadion kannst du dich nicht vorbereiten. Wie die Mannschaft von den Fans getragen wird ist unglaublich. In der ersten Halbzeit hat Magdeburg viel Druck aufgebaut und wir hätten uns über einen Rückstand nicht beschweren dürfen. In den letzten 15 Minuten haben wir mehr Druck aufgebaut und haben dann auch das 1:1 gemacht. Ich wünsche meinem Kollegen Jens Härtel und seinem Team viel Erfolg für die restlichen Spiele. Ich hoffe, dass sich der FCM weiter vorne festsetzt und vielleicht sogar noch die große Überraschung schafft und in die zweite Liga aufsteigt.“

Enis Bytyqi (Ex-Jugendspieler des FCM, jetzt bei Werder Bremen II): „Die Rückkehr in die Heimat war für mich natürlich schon sehr emotional. Die Atmosphäre ist einfach großartig hier. Ich kenne hier fast alle Spieler: Michel Niemeyer, Nils Butzen, gerade mit Tarek Chahed bin ich wirklich gut befreundet. Ich verfolge die Spiele des FCM natürlich auch, als Magdeburger interessiert mich das nach wie vor. Ich würde mich sehr freuen, wenn der FCM vielleicht sogar den Aufstieg in die zweite Liga schafft.“

über seine Situation bei Werder Bremen: „Bis jetzt lief nicht alles überragend bei Werder Bremen, weil ich wirklich viel Verletzungspech hatte. Ich hatte eine sehr langwierige Muskelverletzung, deshalb war ich ja auch beim Hinspiel gegen Magdeburg nicht dabei, aber seit 2016 geht es wieder bergauf. Natürlich ist es genauso mein Traum, wie von all meinen Mitspielern, den Sprung in die erste Mannschaft zu schaffen.“

elbsport.com / Nicolas Stange, Mattis Nothacker

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