SCM gegen HSV – ein richtungsweisendes Duell

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Magdeburg – Heute Abend steht der SC Magdeburg im Mittelfeldduell gegen den HSV bereits unter Druck. Nur sechs von zwölf Punkten konnten die Magdeburger bisher erbeuten, zu wenig für den Vorjahresvierten. Mit dem HSV wartet allerdings keine leichte Aufgabe auf das Team von Geir Sveinsson.

Der Saisonstart hätte schlechter laufen können beim HSV, der mit Torsten Jansen (THW Kiel), Kentin Mahé, Henrik Toft Hansen (beide SG Flensburg-Handewitt) und Johann Petersson (Karriereende) einige seiner ganz wichtigen Leistungsträger verloren hat. 7:5 heißt das Punkteverhältnis nach sechs Spielen und die Statistik ist der des SCM nicht unähnlich. Man verlor – wie auch der SCM- knapp gegen das Topteam aus Flensburg und den DhfK Leipzig. Beide Teams konnten sich dreimal als Favorit gegen schwächere Gegner durchsetzen. Lediglich bei der Klatsche des SCM in Kiel holte der HSV einen Punkt zu Hause gegen Hannover.

Statistik spricht gegen Magdeburg

Die letzte Saison verlief mehr als enttäuschend für die Hamburger, die am Ende mit nicht einmal der Hälfte der möglichen Punkte auf Platz neun landeten. Die glorreichen Jahre unter den Topmannschaft Deutschlands sind für die Hanseaten also vorerst gezählt. Dass man sie trotzdem nicht unterschätzen darf, zeigten die Norddeutschen den Magdeburgern in der vergangen Saison. Gleich beide Spiele gingen für die Elbestädter verloren. Dennoch holte man am Ende vierzehn Punkte mehr als der HSV und schloss die Saison wesentlich erfolgreicher ab.

In der Offensive mutiger und kreativer aufzutreten, als es in den letzten Spielen der Fall war, ist nun das Ziel des SC Magdeburg. Gerade Finn Lemke und Michael Damgaard, dessen Bruder seit Saisonbeginn beim HSV unter Vertrag steht, müssen sich im linken Rückraum etwas einfallen lassen, um wieder mehr Torgefahr auszustrahlen.

Auch wenn die Niederlage in Leipzig sicher noch schmerzt, mit einem Sieg wäre der SCM fast wieder im Soll der Saison. Denn gegen die großen Drei (Kiel, Flensburg, Löwen) Punkte zu holen wird die für Magdeburg womöglich ein ganz schweres Unterfangen. Im Falle eine Niederlage wäre der Start in die Saison allerdings ganz und gar nicht das, was man in Magdeburg von der Mannschaft erwartet, die auch dieses Mal die Langzeitverletzten Yves Grafenhorst und Andreas Rojewski ersetzen muss.

Etwa gegen 19 Uhr wissen wir, ob das gelungen ist. Anwurf in der GETEC-Arena ist um 17:15 Uhr.

elbsport.com / Alexander Klarner

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