SCM verpasst Revanche für verlorenes Pokalfinale

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Der SC Magdeburg unterliegt in Flensburg -mal wieder- knapp mit 30:33. Noch Minuten vor dem Ende haben die Magdeburger alle Trümpfe in der Hand.

Flensburg – Die Erleichterung war Ljubomir Vranjes nach der Schlusssirene anzusehen. Der Trainer der SG Flensburg-Handewitt musste genau wie die ganze Flens-Arena lange um den Heimsieg zittern, denn die Magdeburger zeigten eine hervorragende Leistung und brachte die Flensburger bis an den Rand einer Niederlage.

Dabei legten die Norddeutschen einen Start nach Maß hin. Beginnend mit einer Zeitstrafe gegen Jacob Bagersted legten die Gastgeber zwischen der zehnten und der zwanzigsten Minute einen 6:1 Lauf hin, am Ende verwandelte Anders Eggert im Nachwurf einen 7-Meter zum 13:8. In der Folge kamen die Magdeburger durch eine starke Abwehr und einige überhastete Aktionen der Flensburger wieder näher heran, bis zur Pause schmolz der Rückstand wieder auf einen Treffer.

In der zweiten Hälfte drehten auf Magdeburger Seite vor allem Marko Bezjak und Michael Damgaard auf. Fast alle Tore fielen durch die Beteiligung der beiden Rückraumspieler. Damgaard erzielte insgesamt acht Treffer und gab zwei Assists, für Bezjak waren es am Ende sechs Treffer und drei Assists. So gelang es den Hausherren nie auf mehr als drei Treffer davonzuziehen und der Vorsprung hielt nie lange. Nach 53 Minuten gelang den Gästen sogar das 28:29 und nach einer Parade von Jannick Green waren sie sogar wieder im Angriff. Dann scheiterten der sonst so starke Damgaard und Jacob Bagersted an Mattias Anderson und Johann Jacobsen und Kentin Mahe sorgten für die Führung der Hausherren. Nachdem ausgerechnet Kapitän Fabian van Olphen danach zwei Mal an Anderson scheiterte, konnte die SG mit 32:30 den Sack zu machen. Die Magdeburger hatten in dieser Phase allerdings einige Male Pech mit den Entscheidungen der Schiedsrichter, die ein klares Foul an Marko Bezjak nicht ahnten und der SG einen 7-Meter zusprachen, nachdem Michael Damgaard von seinem Gegenspieler umgerannt wurde und so in den eigenen Kreis kam.

Auch wenn man am Ende mit leeren Händen dasteht, so ist es doch eines der besseren Spiele der Magdeburger in dieser Saison gewesen. Die Möglichkeiten zum Punkten waren da und der derzeitig Tabellenzweite musste hart für seine Punkte kämpfen. Ein weiteres Highlight war die Rückkehr von Yves Grafenhorst ins Team. Der Linksaußen war zuvor einige Monate mit einer Schulterverletzung ausgefallen.

Auf die nächste Partie kann sich das Team um Geir Sveinsson gut vorbereiten, denn durch die Länderspielpause am kommenden Wochenende findet das Heimspiel gegen Lemgo statt.

elbsport.com / Alexander Klarner

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